DEKOMECH-Entstehung

Als die im Jahre 1946 nach dem zweiten Weltkrieg ins Leben gerufene IUTAM (International Union of Theoratical and Applied Mechanics) 1951 die in Deutschland auf dem Gebiet der Mechanik tätigen Wissenschaftler ermunterte, sich der IUTAM anzuschließen, lag es nahe, dass die etablierte GAMM (Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik) als nationale Vertretung der Theoretischen und Angewandten Mechanik (Adhering Organization) fungieren sollte.
An dem 1952 in Istanbul stattfindenden "8th. IUTAM Congress" nahmen erstmals seit 1938 wieder deutsche Wissenschaftler teil.

Nachdem sich die GAMM infolge der speziellen Situation des geteilten Deutschlands immer mehr zu einer internationalen Gesellschaft entwickelte, stellte sich zunehmend die Frage, ob die GAMM als internationale Gesellschaft überhaupt noch sinnvoll die nationale Vertretung der Theoretischen und Angewandten Mechanik in der IUTAM wahrnehmen kann.

Prof. Werner Schiehlen hat diese Problematik Mitte der 80-iger Jahre erstmals thematisiert. Nach einer Reihe von Gesprächen kam es 1986 zunächst zur vorläufigen Gründung eines Deutschen Komitees für Theoretische und Angewandte Mechanik, mit Prof. Th. Lehmann (Bochum) als Vorsitzenden, Prof. W. Schiehlen (Stuttgart) als Sekretär und den Professoren H.-G. Hornung (Göttingen) und O. Mahrenholz (Hamburg-Harburg) als weitere Mitglieder des Vorstandes.

Im Jahre 1987 wurde dann das heutige DEKOMECH (Deutsches Komitee für Mechanik) endgültig eingerichtet. Nachdem die GAMM durch Änderung Ihrer Satzung in §8 Abs. 5 die Bildung nationaler Sektionen ermöglichte, mit der Option innerhalb der nationalen Sektion Komitees für Mechanik bzw. Angewandte Mathematik zu bilden, operiert seither das DEKOMECH als organisatorische Untereinheit der deutschen Sektion der GAMM und vertritt die Interessen der auf dem Gebiet der Mechanik tätigen Wissenschaftler der Bundesrepublik Deutschland, sofern diese Vertretung nicht bereits durch die GAMM wahrgenommen wird.

Die Vollversammlung der Deutschen Sektion der GAMM verabschiedete am 15. Februar 2001 während der GAMM-Jahrestagung in Zürich für das DEKOMECH eine Verfahrensordnung, die sich auf §8 Abs. 5 der Satzung der GAMM bezieht, in der die Zusammensetzung und die Aufgaben des DEKOMECH-Vorstandes sowie die Amtsdauer und der Wahlmodus zur Wahl der Mitglieder des Vorstandes festgesetzt sind.

Jahr Vorsitzender Stellvertretender
Vorsitzender
Sekretär weitere Vorstandsmitglieder
1986 *) T. Lehmann   W. Schiehlen O. Mahrenholtz H.-G. Hornung
1987-1990 T. Lehmann O. Mahrenholtz W. Schiehlen E. Stein J. Zierep
1990-1993 W. Schiehlen O. Mahrenholtz E. Stein G. Kuhn J. Zierep
1993-1996 W. Schiehlen O. Mahrenholtz E. Stein G. Kuhn K. Gersten
1997-1999 E. Stein W. Schiehlen G. Kuhn V. Ulbricht S.  Wagner
2000-2002 E. Stein V. Ulbricht G. Kuhn E. Kreuzer S. Wagner
2003-2005 G. Kuhn E. Kreuzer P. Steinmann R. Kienzler A. Leder
2006-2008 P. Steinmann G. Kuhn O. Estorff R. Kienzler W. Schröder
2009-2011 R. Kienzler P. Steinmann O. von Estorff P. Eberhard W. Schröder
2012-2014 P. Eberhard R. Kienzler S. Hartmann A. Lion A. Thess

Neugewählter Vorstand

2015-2017 S. Hartmann P. Eberhard A. Menzel S. Diebels M. Oberlack